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SPENDE

Distomo

 

Dokumentarisches Theaterstück zu dem Massaker der SS in Distomo und den noch

ausstehenden Reparations- und Entschädigungszahlungen an Griechenland.

 

Am 10. Juni 1944 überfällt eine deutsche SS-Einheit das griechische Dorf Distomo und

ermordet 218 Dorfbewohner*innen. Die Täter werden strafrechtlich nie verfolgt, die

umgerechnet 28 Millionen Euro an eingeklagten Entschädigungsansprüchen nie gezahlt.


Das Stück spannt den Bogen vom historischen Ereignis des Überfalls durch die SS, über

die hartnäckigen Zahlungsverweigerungen seitens Deutschlands bis zu den juristischen

Kämpfen der Überlebenden. Verwendet werden Dokumente, die Zeugnis über die SS-

und Wehrmachtsverbrechen in Griechenland ablegen, Auskunft über deutsche Politik in

Entschädigungsfragen geben und den Verlauf der langwierigen Prozesse der Entschädigungs-

kläger*innen nachvollziehbar machen. Thematisiert wird außerdem der Umgang Deutschlands

mit den Tätern, die ohne Furcht vor Strafverfolgung leben konnten und sich bis in die 1980er

Jahre ungehindert öffentlich versammeln durften.

Das Theaterstück richtet sich gegen diese Abwehrstrategien, erinnert an die Opfer deutscher

NS-Massaker und solidarisiert sich mit den finanziellen und politischen Forderungen der Überlebenden.

Konzept und Dramaturgie: Sabine Kuhn, Sebastian Wöss

Recherche/Regie/Darsteller*innen/Produktion: Jolika Poulopoulou,

Sabine Kuhn, Eleftheria Papadaki, Mascha Brammer, Franziska Drabner,

Leo/ni Weyreter, Sebastian Wöss, Stella Gkrigkovits, Ioanna Gerou

Athen Produktionsteam: Organisation & Interviews: Katerina Adamara

Video Art /Dokumentation Kamera & Montage/Trailer: Dimitra Mitsaki

(Fish_Lily Productions)

Dank an: Museum der Opfer des Nationalsozialismus Distomo Christos Papanikolaou, Eleni Sfountouri, Tasoula Vervenioti

 

Veranstalter: InitiativGruppe – Interkulturelle Begegnung und Bildung e.V.
IG Feuerwache, Ganghoferstraße 41 ; U-Bahn Schwanthaler Höhe