Gemeinsam mit anderen migrantischen Organisationen
hat die InitiativGruppe e.V. einen offenen Brief an
die Parteienspitzen, die gerade Koalitionsverhandlungen führen, geschickt.
48% der Münchner*innen haben eine Migrationsbiografie.
Ihre Anliegen und Perspektiven sollen in den Koalitionsvertrag Eingang finden.
Unsere zentralen Anliegen sind klar.
Wir fordern:
1) Perspektiven für mehr politische Repräsentation und Beteiligung von Menschen
mit Migrationsbiografie in Stadtrat, Bezirksausschüssen, Beiräten und der Verwaltung.
2) Eine flächendeckende Stärkung diskriminierungskritischer Kompetenzen in der Verwaltung.
3) Keine Kürzungen im sozialen Bereich – bei Angeboten für marginalisierte Communities,
insbesondere Frauen und Kinder sowie schutzsuchende Menschen.
4) Konsequente Maßnahmen gegen Rassismus, Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus
und jede Form von Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
5) Anerkennung von Mehrsprachigkeit und kultureller Vielfalt als Mehrwert unserer Stadt.
Faire Kulturförderung und bessere Sichtbarkeit migrantischer Perspektiven im kulturellen Leben München.
6) Stärkung migrantischer Organisationen, Vereine und ehrenamtlicher Strukturen.
7) Eine zeitgemäße Erinnerungskultur, die Betroffenenperspektiven ernst nimmt
und rechtsextreme Gewalt klar benennt.
Offener Brief an die Münchner Rathauspolitik:
Migrantische Perspektiven
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